SG Insel Fehmarn        SG Bornhöved/Schmalensee
   SG Insel Fehmarn                      SG BornhSchmWank
                                          2 : 1
SG verliert mit dem letzten Aufgebot

unglücklich 1:2 auf der Sonneninsel

SG Bornhöved/Schmalensee: Florian Hamann – Sebastian Brügmann – Rene Danker - ab 09.+3 Ralf Hartmann – Torben Ruckpaul – Lukas Hadamik - ab 46. Patrick Mester - Florian Bruckschlögl - Marcel Petitijan –Jannarong Khomkhonsu - Valdrin Idrizi – Fabian Makus - Max Knaup- ab 56. Murat Ocak

Tore: 1:0 (2.) Fabian Plöger – 2:0 (36.) Rene Grimmini- 2:1 (84.) Fabian Makus

Verletzungsbedingt fehlten Metin Sari, Elias Laizers, Andre Bolz und Rigers Jace, während Jonas Griese, Kai Dose, Tim Garnitz, Hendrik Müller sowie Patrick Rehberg aus privaten Gründen verhindert waren.

Gelbe Karten: Florian Bruckschlögl (61.) Unsportlichkeit und Patrick Mester (83.) Foulspiel

Schiedsrichter: Niklas Augustat, SV Olympia Bad Schwartau, nahm in der 2. Halbzeit auf Intervention seines Assistenten nach einem Handspiel im Strafraum der Gastgeber seine Elfmeterentscheidung zurück.

Zuschauer: 87 bei trocknem Herbstwetter

Spielbericht

(LR) Durch die vielen Absagen bedingt standen Trainer Ralf Hartmann zu Spielbeginn gerade mal 11 Spieler zur Verfügung, die das Spiel als Startelf auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz in Burg auf Fehmarn begannen. Neben den langzeitverletzten fehlte mit Kapitän Jonas Griese (erstmals in drei Jahren) der ruhende Pol in der SG-Defensive. Bereits nach nicht einmal zwei Minuten klingelte es schon im Kasten von Florian Hamann, der Stammtorhüter Patrick Rehberg vertrat. Danach lief nicht viel bei der SG zusammen, zumal die neue Formation kaum in der Lage war, ein konstruktives Aufbauspiel aufzuziehen. Aber auch die Gastgeber konnten sich im weiteren Spielverlauf kaum gute Möglichkeiten erarbeiten, hatten aber Glück, als nach einem Freistoß der Ball an die Latte ging und kein Blau-Weißer reagierte, so dass Rene Grimmini den Ball ungehindert versenken konnte. Nach der Pause kam durch die Hereinnahme von Patrick Mester und Ocak Murat, die zwischenzeitlich eingetroffen waren, mehr Druck in das Angriffsspiel der SG, der dazu führte, dass die Insulaner sich auf das Verteidigen des 2:0-Vorsprungs beschränkten. Dazu dann erneut viel Pech für die SG, als ein möglicher Handelfmeter, vom Schiri bereits gepfiffen, nach Einspruch durch einen der Linienrichter doch nicht gegeben wurde. Geschichte wiederholt sich, wenn ich an letzte Woche beim FC Kilia Kiel denke. Aber warum wieder gegen die SG? Als dann Fabian Makus elfmeterreif im Strafraum der Insulaner gefoult wurde und die Chance bestand, auf 1:2 zu verkürzen, versagten dem ansonsten sicheren Elfmeterschützen Valdrin Idrizi die Nerven, als er den Strafstoß versemmelte. Kurz vor Schluss dann doch noch der Anschlusstreffer zum 1:2 (84.) durch Torjäger Fabian Makus, der aber leider zu spät fiel.

Fazit: Nach einer erschreckend schwachen ersten Halbzeit kam die ersatzgeschwächte SG besser ins Spiel und hätte aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zumindest einen Punkt verdient gehabt. Wenn es da nicht die eigenartige Assistentenentscheidung gegeben hätte. Nun liegt der Fokus auf dem letzten Spiel in 2018 gerade gegen Tabellenführer SVE Comet Kiel, der auch personell arg gebeutelt ist. Aber „So geht Favoritenschreck“, die Werbebotschaft der SG-Trikots, hat schon in der Vergangenheit geholfen und hilft vielleicht auch am nächsten Sonntag um 14:00 Uhr im heimischen Seestadion.

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Eine verwaiste Auswechselbank ist Ausdruck der Personalknappheit

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Fabian Makus erzielte seinen 13. Treffer. Leider reichte es nicht zum Punktgewinn

© Fotos: Klaus Jagen
 
     FC Kilia Kiel          SG Bornhöved/Schmalensee

     FC Kilia Kiel                  SG BornhSchmWank

                                               3:0
 17. Punktspiel:

  FC Kilia Kiel   -   SG Bornhöved/Schmalensee

                                3:0 (0:0)


SG Bornhöved / Schmalensee: Patrick Rehberg, Torben Ruckpaul -Jonas Griese – Rene Danker - Hendrik Müller - Florian Bruckschlögl (61. Janna) -Florian Wulff (ab 54. Max Knaub) - Patrick Mester - Marcel Petitjean - Fabian Makus -Kai Dose - Trainer: Ralf Hartmann

Es fehlten: Rigers Jace, Sebastian Brügmann,Metin Sari,Tim Garnitz, Andre Bolz, Valdrin Idrizi, Elias Laizers,

Schiedsrichter: Markus Thormählen, SpVG Pönitz, mit einer Fehlentscheidung zum 1:0

Tore: 1:0Martin Iglewski (69.) -2:0 MehrezLaacoubi (80.) – 3:0 Enis Hodaj (90. +3)11m

0:3 - Auch im Rückspiel gab es für die SG nichts zu holen!

(LR) Die personell arg gebeutelte Elf von Trainer Ralf Hartmann, der auf insgesamt sieben Spieler verzichten musste und deshalb erneut als 14. Spieler mit auf dem Spielbericht stand, begann zunächst sehr verhalten und überließ den Kieler „Rothosen“ den Spielaufbau. Doch gegen die kompakt stehende SG-Defensive konnte sich der FC kaum einmal gefährlich in Szene setzen. Auch der SG gelang es bei Ballbesitz leider nicht, die gegnerische Defensive in Verlegenheit zu bringen. Zu wenig Bewegung und fehlende Anspielstationen führten immer wieder zu schnellen Ballverlusten. So spielte sich die erste Halbzeit fast nur im Mittelfeld zwischen den beiden Strafräumen ab. Die größte Chance zur 1:0-Führung (23.) vergab Kai Dose, der nach einem schnellen Konter über rechts von Fabian Makus gut in Szene gesetzt wurde, aber leider den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Auch die mitgereisten SG-Zuschauer waren mit dem Spiel ihrer Mannschaft nicht zufrieden und sprachen von „Not“ gegen „Elend“.

Nach Wiederanpfiff sah es zunächst so aus, als ob die SG besser ins Spiel kommen würde. Auch wenn die Offensivaktionen zwingender wurden, fehlte es in den entscheidenden Momenten an der nötigen Konsequenz im Abschluss. Die SG hätte aber auch schon nach einem Gastgeschenk von Rene Danker (54.) in Rückstand geraten können, doch der Ball ging aus aussichtsreicher Position über das SG-Tor. Dann doch der Rückstand. Nach einer vermeidbaren Ecke von rechts, als „Paddy“ den Ball in der Ecke liegend fest hielt, entschied Schiedsrichter Markus Thormählen auf Intervention seines Linienrichters zur Überraschung aller Anwesender auf Tor (69.), obwohl „Paddy“ den Ball, so sah es aus der Entfernung aus, sicher hatte und von Martin Iglewski im Fünfmeterraum hart angegangen wurde. Da aber von Seiten der SG wenig Protest kam, schien alles seine Richtigkeit zu haben, während die Spieler des FC das SR-Geschenk mit Verzögerung und verhaltener Freude dankbar annahmen. Jetzt lockerte die SG die Defensive und investierte mehr in das Angriffsspiel, allerdings ohne zählbare Erfolge. Der FC hingegen nutzte die Verwirrung in der SG-Abwehr nach einem von der blau-weißen Mauer abgefälschten Freistoß von links aus und es hieß 2:0 (80.). Aber wie stand bloß die Mauer? Torjäger Fabian Makus hätte noch verkürzen können, scheiterte aber zunächst aus aussichtsreicher Position am Pfosten (81.) und verfehlte anschließend (84.) das FC-Tor. Damit war der Drops gelutscht. Das 3:0 (90+3.) durch einen von Torben Ruckpaul verschuldeten Foulelfmeter rundete den gebrauchten Tag für die SG nach dem Motto ab: „Erst kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu!“

Fazit: Wie schon in der Vorschau auf dieses Spiel angemerkt schien die aufgrund der Tabellensituation eindeutige Favoritenstellung die SG in ihrem Spielfluss zu hemmen, Denn anders ist die fehlende bzw. mangelnde kämpferische Einstellung und die Bereitschaft, auch mal Wege ohne Ball zu gehen, um Anspielpunkte zu generieren, nicht zu erklären. Trotzdem wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, wenn dieses

umstrittene Tor nicht gefallen wäre.

Hier die entscheidende Szene:
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Der Ball soll hinter der Linie gewesen sein. © Foto: Klaus Jagen


Einwurf:

Gestern erreichte Ligamanager Dirk Ruckpaul ein Anruf von einem Verantwortlichen des FC Kilia Kiel, der nachfragte, ob das Spiel nicht auf das nächste Jahr verlegt werden könnte.Dirk aber lehnte dieses Ansinnen sportlich fair ab, obwohl die SG selbst mit personellen Problemen zu kämpfen hatte. Personelle Engpässe und auch die Bespielbarkeit des Kiliaplatzes können nicht der Grund dafür gewesen sein, denn beim heutigen Spiel saßen insgesamt sieben Spieler auf der FC-Bank und der Rasen war der Jahreszeit angemessen auch zu bespielen. Oder lag es etwa an der kürzlich vollzogenen personellen Umstrukturierung im Vereinsumfeld, die sich den Klassenerhalt auf ihre Fahnen geschrieben haben und in Kiel mit den Scheinen wedelnd versuchen, den Kader in der Winterpause durch spielstarke Spieler zu ergänzen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Wo bleibt da die sportliche Fairness, wenn Vereine vom FC so konfrontiert werden, frage nicht nur ich mich.                      
 
SG Bornhöved/Schmalensee                ASV Dersau

    SG BornhSchmWank                     ASV Dersau
                                           
2 : 0
SG revanchierte sich im Lokalderby gegen ASV Dersau und erspielte sich mit dem Dreier schon 28 Punkte

SG Bornhöved/Schmalensee: Patrick Rehberg – Florian Bruckschlögl (ab 69. Sebastian Brügmann) - Jonas Griese - Torben Ruckpaul – Hendrik Müller –Kai Dose (ab 75. Max Knaup) - Tim Garnitz -– Marcel Petitijan - Valdrin Idrizi – Fabian Makus - Murat Ocak

Tore: 1:0 (11.) und 2:0 (87.) Fabian Makus

Verletzt: Rene Danker – Metin Sari – Elias Laizers – Andre Bolz  

Gelb-Rot-Gesperrt: Patrick Mester

Gelbe Karten:Murat Ocak (38.) Foulspiel - Marcel Petitijan (71.) Foulspiel – Max Knaub (83,) Foulspiel - Gelb-Rot: Murat Ocak (71.) wiederholtes Foulspiel

Schiedsrichter: Patrick Möller, KFV Lübeck, mit einer guten Leistung, pfiff konsequent in beide Richtungen, auch wenn es die Gästespieler situativ anders sahen.

Zuschauer:100 bei sonnigem Herbstwetter

Spielbericht

(LR) Bei herrlich sonnigem Herbstwetter, aber tiefen Boden im Seestadion übernahm die SG von Beginn an die Initiative und setzte die „Keiler“ aus dem Waldstadion in Dersau sofort unter Druck. Nach zwei Warnschüssen, erst scheiterte Fabian Makus an Gästekeeper Philipp Ruehter (7.), dann Jonas Griese per Kopf nach einem Standard, spielte Valdrin Idrizi den Ball von links auf Kai Dose auf der rechten Seite, der sofort Torjäger Fabian Makus in der Mitte bediente und eiskalt zur 1:0-Führung einnetzte. Das Gästeteam von Trainer Roy Meinhard erholte sich schnell von dem Schock und kam besser ins Spiel, weil die SG nach der Führung nicht mehr agierte, sondern nur noch reagierte. Zum Glück aber offenbarten die Dersauer Abschlussschwächen oder scheiterten an dem starken Patrick Rehberg, so wie in der 21. Minute, als er nach einem Fehler von Hendrik Müller einen Schuss des freistehenden Moritz Kleemann hervorragend parierte. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff des guten Schiedsrichters Patrick Möller aus Lübeck, der sich auch durch die vielen verbalen Attacken der Gäste in seinen Entscheidungen nicht beeinflussen ließ, bei der glücklichen SG-Führung.

In der Pause schien Trainer Ralf Hartmann, der als 14. Spieler mit auf dem Spielberichtsbogen stand, die richtigen Worte gefunden zu haben, denn jetzt zeigten sich die „Männer vom See“ wieder präsenter und machten Druck, während der ASV nur zu sporadischen Kontern kam. Ab der 58. Minute spielte die SG zwar in Überzahl, denn Moritz Kleemann sah nach einem Foulspiel zunächst „gelb“ und bettelte dann sofort verbal um die nächste „Gelbe“, die er auch prompt bekam, vergab aber in der 60. Minute gleich dreimal durch Marcel, Fabian und Murat die große Möglichkeit, die Führung auszubauen. Bei einem der schnelle ASV-Konter stockte den SG-Fans kurz der Atem. Doch der Treffer zählte zum Glück nicht, weil der Gästetorschütze deutlich erkennbar im Abseits stand und es der Schiedsrichterassist auch sofort anzeigte. Dann ging der erfahrene Murat Ocak im Mittelfeld zu aggressiv in den Zweikampf und sah dafür auch seine zweite gelbe Karte (71.). Wieder personeller Gleichstand und mehr Platz auf dem Spielfeld. Während der ASV noch einmal alle Kräfte bündelte, um zum Ausgleich zu kommen, versuchte die SG ihr Glück durch schnelle Konter.Doch die SG-Defensive ließ nichts mehr anbrennen. Valdrin Idrizi hätte den Sack (85.) zumachen können, vergab aber das gute Zuspiel von Max Knaub. Kurz vor Schluss (87.) dann doch noch die endgültige Entscheidung. Marcel Petitijan setzte Valdo vor dem gegnerischen Tor in Szene, der uneigennützig den besser postierten Fabian Makus bediente und mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel nicht nur die Führung in der Torjägerliste der Verbandsliga Ost übernahm, sondern seinem Team erneut drei Punkte bescherte.
 
Einwurf: So sehe ich das

(LR)Zunächst stark begonnen, dann aber stark nachgelassen. Zum Glück zeigten sich die Gäste aus Dersau aber als nicht treffsicher, so dass die Halbzeitpause kam zur rechten Zeit, denn dort konnten die SG-Spieler durch den Trainer neu justiert werden. Mit einer erkennbaren Leistungssteigerung und dem unbedingten Siegeswillen aller Spieler reichte es in der zweiten Halbzeit erneut zu einem Dreier, auch wenn spielerisch gerade im Spiel nach vorne und im Passspiel noch viel Luft nach oben ist.

Aber unterm Strich zählen nur die Punkte. Deshalb zunächst ein Sonderlob für die kämpferisch gute Mannschaftsleistung. 28 Punkte nach 16 Spielen und als bester Aufsteiger auf Platz 4, das sind schon beeindruckende Zahlen. Selbst der kühnste Optimist hätte dies bei realistischer Einschätzung der Spielstärke der Mannschaft, die ohne große namhafte Verstärkungen in die Verbandsligasaison ging, nicht für möglich gehalten, zumal die SG nach den ersten vier Pleiten zu Saisonbeginn schon als erster Absteiger gehandelt wurde. Dann der Umschwung nach dem knappen 2:1-Heimsieg gegen die SG Insel Fehmarn mit einer beeindruckenden Serie von neun Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Damit legte das Team von Trainer Ralf Hartmann das Fundament für den frühzeitigen Klassenerhalt, auch wenn noch 14 Spieltage folgen. Dennoch darf sich die Mannschaft jetzt nicht zurücklehnen, sondern muss versuchen, weiter so geschlossen aufzutreten und über den Kampf auch in die nächsten vermeintlich „leichten“ Auswärtsspiele gegen den FC Kilia (15./7 Punkte) und gegen die SG Insel Fehmarn (14./11 Punkte) zu gehen, ehe dann am 02.12.2018, 14:00 Uhr der Herbstmeister und aktuelle Tabellenführer SVE Comet Kiel seine Visitenkarte im Seestadion abgeben wird.

Nochmals Glückwunsch an alle Aktiven und das SG-Umfeld für den bisherigen Saisonverlauf, verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns über weitere Erfolge freuen dürfen.

Der Mann des Tages:

Fabian Makus

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Mit seinen beiden Toren gegen den ASV Dersau legte „Fabi“ nicht nur den Grundstein für den späteren Sieg, sondern übernahm auch mit seinen 12 Treffern in 16 Spielen die Führung in der Torjägerliste der Verbandsliga Ost. Wir hoffen, dass „Fabi“ weiter so treffsicher sein wird und wünschen ihm weiter, dass er verletzungsfrei bleiben möge!