SG Bornh./Schmalensee          TSV Plön


    SG BornhSchmWank     TSV Ploen

                                        
 SG verspielt 2:0-Führung und kassiert knappe Heimniederlage

SG Bornhöved/Schmalensee - TSV Plön 2:3 (2:0)

SG Bornhöved / Schmalensee: Patrick Rehberg (1) – Florian Bruckschlögl (17) – Torben Ruckpaul (3) ab 81. Hendrik Müller (16) - Rene Danker (32) ab 83. Murat Ocak (6) – Marcel Petitjean () - Kai Dose (99) ab 65. Metin Sari (28) - Tim Garnitz (5) - Valdrin Idrizi (7) – Patrick Mester (24) - Fabian Makus (10) - Nico Wolf (11) - Trainer: Ralf Hartmann

Schiedsrichter:  Tim Dummer, TSV Malente

Tore: 1:0 (8.) Kai Dose – 2:0 (10.) Valdrin Idrizi – 1:2 (67.) Mats Böckmann – 2:2 (72.) Sören Balk per direkt verwandeltem Freistoß – 2:3 (77.) Philipp Grandt

(LR) Bei herrlichem Sommerwetter zu Ostern, wenn da nicht der starke Ostwind gewesen wäre, übernahm das Team von Trainer Ralf Hartmann in Anwesenheit des verletzten Kapitäns Jonas Griese von Beginn an die Initiative. Es schien, als wollte sich die Mannschaft für den Grottenkick in der letzten Woche in Preetz bei den heimischen Zuschauern entschuldigen. Bereits nach acht Minuten der erste Torjubel seit dem 31.03.2019. Nach einem herrlichen Diagonalpass von Florian Bruckschlögl von der rechten Außenbahn kam Kai Dose auf der linken Seite in Ballbesitz, ging sofort mit dem Ball nach innen und versenkte das Leder unhaltbar für den Plöner Schlussmann Björn Alberts genau in den Bügel des langen Ecks (8.). Nur zwei Minuten später sorgte ein weiterer SG-Angriff für Verwirrung im Strafraum der diesmal in weiß-schwarz antretenden „Blues“, die sich in Halbzeit eins in der Defensive auch nicht gut aufgestellt zeigten. Erst scheiterte SG-Torjäger Fabian Makus, den abgewehrten Ball bekam Sturmkollege Nico Wolf vor die Füße, auch er hatte Pech im Abschluss, ehe dann, alle guten Dinge sind drei, Valdrin Idrizi an den Ball kam, die Nerven behielt und zum 2:0 (10.) traf. Mit dem Vorsprung im Rücken machte die SG weiter Druck, während die Gäste nur durch Standards gefährlich wurden. Doch die mit Rene Dankert und Torben Ruckpaul erneut neu formierte Innenverteidigung konnte zusammen mit Keeper Patrick Rehberg und den Außenverteidigern Florian Bruckschlögl, der heute über 90 Minuten eine ansprechende Leistung ablieferte, sowie Marcel Petitjean den Laden bis zur Pause sauber halten. Leider gelang der SG in dieser Phase kein dritter Treffer.

Der Plöner Trainer Danilo Blank muss in der Halbzeit wohl ein wenig lauter gewesen sein, denn nach Wiederanpfiff kamen die „Blues“ besser ins Spiel und drängten die SG in die Defensive, aus der sie sich nicht mehr so richtig befreien konnten. Der Anschlusstreffer zeichnete sich aufgrund der Chancen ab, Es dauerte aber immerhin bis zur 67. Minute, ehe Mats Böckmann das wichtige 1:2 erzielte. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus ca. 20 Metern aus halblinker Position über die Mauer hinweg, der aus der Entfernung nicht unhaltbar schien, egalisierte Sören Balk kurz danach den Rückstand (72.). Da die SG in dieser Phase nach vorne offensichtlich nichts mehr zuzusetzen hatte, blieben Entlastungsangriffe Mangelware, so dass Philipp Grandt (77.) nach Flanke von der rechten Seite von Niklas Falk völlig freistehend im 5m-Raum zum 2:3-Endstand per Kopf erfolgreich war. Auch wenn die SG nach dem Rückstand nun wieder aus dem Schlafmodus erwachte und endlich den von den Zuschauern erwarteten Druck aufbaute, reichte es am Ende leider nicht mehr zum Unentschieden.

Fazit: Nach gutem Start und einer verdienten 2:0-Halbzeitführung baute die SG in Halbzeit zwei leistungsmäßig leider stark ab, während die „Blues“ spielerisch zulegten und letztlich aufgrund der Leistungssteigerung auch verdient gewannen. Dabei wäre es Balsam für die geschundene SG-Seele gewesen, wenn es am Ende zu einem Punkt gereicht hätte. Schade, aber Tore entscheiden nun mal ein Spiel.