FC Kilia Kiel                    FSG Saxonia

  FC Kilia Kiel              FSG Saxonia                                8 : 2 (2:1)
                         

Schlappe beim Spitzenreiter

FSG kam beim Spitzenreiter mit 2:8 unter die Räder

Aufstellung: Patrick Rehberg (17) ab 35. Matthias Balzer (1) - Sebastian Brüg-mann (14) ab 46. Valdrin Idrizi (19) – Torben Ruckpaul (3) – Jonas Griese (4) - Tobias Jantzen (21) –Sebastian Worbs (11/K) - Florian Bruckschlögl (6) - Dominik Schiffer (7) - Patrick Mester (24) – Murat Ocak (29) ab 66. Elias Laizer (12) – Kai Dose (99) Bank: Leander Kemme (5) und Hendrik Müller (16)

Es fehlten: Marcel Petitjean – Fabian Makus - Arne Duggen - Andre Bolz und Bastian Heinrich
Schiedsrichter: Matthias Hendrik Müller, FC Wiesharde

Schiedsrichterassistenten:
Finn Christoph Andresen und Julia Kalbau, KFV Schleswig-Flensburg

Torfolge: 1:0 (22.) - 1:1 (34.) Andre Volkers, ET – 2:1 (45.) Jonas Schäfer – 3:1 (49.) Yannik Jakubowski – 4:1 (55.) Jonas Schäfer – 5:1 (60.) Chris Wippich - 6:1 (67.)– 7:1 (70.) Kosovar Morina – 7:2 (77.) Kai Dose – 8:2 (78.) Yannik Jaku-bowski

Gelbe Karten: Murat Ocak (63.) wegen Foulspiels,

Zuschauer: 100, darunter zahlreiche FSG-Fans auf der Tribüne, die ihre Mannschaft trotz Rückstand über 90 Minuten anfeuerten.

Spielbericht:

Bei anhaltendem Dauerregen begann um 14:00 Uhr für die FSG die Partie beim Verbandsligaspitzenreiter FC Kilia Kiel auf einem für die Witterungsverhältnisse relativ gut bespielbaren Geläuf. Die ersten Akzente setzten nicht die „Rothosen“ aus Kiel, sondern die FSG, die keine Angst vor den großen Namen zu haben schien und sich zwei gute Kontermöglichkeiten (2./5.) durch Dominik Schiffer und Sebastian Worbs erspielten. Die Defensive der Gastgeber zeigte sich in der ersten Halbzeit nicht gerade sattelfest. Doch die FSG-Offensive, die ohne Torjäger Fabian Makus und Aktivposten Arne Duggen antreten musste, konnte daraus leider kein Kapital schlagen. Mit zunehmender Spieldauer kam der FC besser ins Spiel und machte mehr Druck, konnte sich aber zunächst gegen die stabil stehende FSG-Defensive nicht entscheidend durchsetzen. Insofern fiel der Führungstreffer überraschend, weil Keeper Patrick Rehberg einen Schuss von links nicht unter Kontrolle bringen konnte und FC-Torjäger Yannik Jakubowski reaktionsschnell zur Stelle war und zum 1:0 (22.) einnetzte. Genauso überraschend dann der Ausgleich durch das Eigentor von Andre Volkers, der eine scharfe Flanke von Dominik Schiffer von links ins eigene Tor versenkte (34.). In der 35. Minute war dann Schluss für Keeper Patrick Rehberg, der zuvor bei einer Abwehr von einem FC-Spieler unfair angegangen wurde und nicht weiter spielen konnte. Dafür kam Matthias Balzer, der gleich in der 40. Minute mit einer guten Reaktion das mögliche 2:1 für den FC verhinderte, aber kurz vor dem Halbzeitpfiff machtlos war, als ein langer Ball von Benjamin Petrick von rechts den frei stehenden Jonas Schäfer am langen Pfosten erreichte, der problemlos zur 2:1-Pausenführung einnetzte (45.).
So hieß es für die FSG in der Halbzeitpause, sich „kurz zu schütteln und weiter gegenzuhalten“. Aber da hatten die „Rothosen“ etwas dagegen und kamen jetzt besser ins Spiel, zumal es ja noch eine offene Rechnung gab. Mit schnellen Angriffen überliefen sie nach Belieben die FSG-Defensive, die zu bröckeln begann und erzielten nach einem schnellen Konter wieder über rechts das vorentscheidende 3:1 durch Jonas Schäfer (49.), der am schnellsten reagierte, als Keeper Matthias Balzer den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte. Im Gegenzug verzog Kai Dose von der Strafraumgrenze nur knapp. Der FC machte weiter Druck und sorgte durch die Tore 4, 5, 6 und 7 (55./60./67./70.), die fast im Fünfminutentakt fielen, frühzeitig für klare Verhältnisse. Das 2:7 (77.) per Kopf durch Kai Dose war kurzfristig nur Ergebniskosmetik, denn der vierfache Torschütze an diesem ver-regneten Nachmittag, Yannik Jakubowski, stellte mit dem 8:2 (78.) den alten Abstand wieder her.

Fazit: Ein auch in der Höhe verdienter Sieg für die Rothosen, die spielerisch klar besser waren, während es für die FSG nur heißen kann: „Mund abwischen und weiter, denn in der nächsten Woche geht es gegen den Preetzer TSV wieder von vorne los! Also, Männer, Gas geben und durch! Ihr schafft es!“

Bericht: Lothar Rath, TSV-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit