SG Bornhöved/Schmalensee 2 - SV Schackendorf III
   TSV Quellenhaupt    SV Schmalensee                 
SV Schackendorf

                       5:4 (3:4) Abruch 93.Min.
Spielverlauf

Ein kämpferisches und faires Spiel von beiden Seiten mit einem dramatischen Ende.
Die sehr offensiv eingestellte SG eröffnete den Torreigen gleich in den ersten Minuten.
durch Dennis Eckert (7.) und Sascha Hey (9.). Ein haushoher Sieg erhoffte man sich. Aber hinten immer wieder zu weit offen luden sie den Gegner förmlich zum Konter und Toreschießen ein. Während die Schackendorfer ihre Chancen nutzten und 3 Tore (11./20./42.) hintereinander zur 3:2-Führung schossen, gelang der SG es nicht mehr, den Ball über die Linie zu schieben.Trotz einiger Möglichkeiten blieben sie immer wieder in der Deckung hängen oder der Torwart parierte kurz vor der Torlinie. Als dann noch das 2:4 durch einen berechtigten Strafstoß in der 42. Min. fiel, sah man die Felle davon schwimmen. Doch in der letzten Minuten der ersten Halbzeit doch der erlösende Anschlusstrefferdurch Dennis Eckert, der auf die zweite Halbzeit hoffen ließ.


Trainer Carsten Baumann setzte alle noch mal auf den Pott. Die zweite Halbzeit verlief dann ganz anders. Schackendorf kam nur noch gelegentlich vors SG-Tor. Die Abwehr hatte den Sturm eigenartigerweise voll im Griff. Ein ständiger Ansturm auf das Schackendorfer Tor beherrschte nun das Spiel. Chancen über Chancen boten sich der SG 2. Endlich in der 65. Minute der erlösende Ausgleich durch Dennis Danker und in der 79 Minutegelang ihm sogar noch der Führungstreffer. 5 Min. oben drauf zeigte der Schiedsrichter an, wegen leichter Verletzungen und der vielen Wechsel.

Das Spiel war eigentlich gelaufen,aber dann Tumult an der Auslinie der Mittellinie vor der Reservebank der SG. Ein Wortwechsel und ein Schubser ließ den Schiri eingreifen. Dazu noch ein paar Sätze zum Schiri von Fredi, der nicht mitspielte sondern auf der Bank saß und schon waren zwei rote Karten für die SG ausgeteilt. Der Schiri brach das Spiel ohne eindeutige Erklärung daraufhin in der 93 Min. ab. SG und Schackendorf waren beide konsterniert und konnten diese Entscheidung nicht fassen. Da fehlte wohl das Feingefühl des Schiedsrichters für die Situation, oder es waren die Worte von Fredi, die ihn dazu veranlassten " wir sehen uns noch nach dem Spiel"?

Bericht: Klaus Jagen
Aufstellung:

Christian Langer (1) – Andre Rehberg (2) – Alexander Menschenin (3) – Lukas Hadamik (4) – Marcel Szories (5) – Roman Müller (6) – Dennis Eckert (7) – Dennis Danker (9) - Sascha Hey (10) - Marion Skau (11) – Max Knaub (15)

Eingewechselt:Marvin Herms (12 - 46.) - Phil Jaudzim (8 – 58.) und Mike Dose (13 – 58.)

Torfolge: 1:0 (7.) Dennis Eckert – 2:0 (9.) Sascha Hey – 2:1 (11.) Finn Wagner – 2:2 (20.) Maximilian Mense – 2:3 (35.) Thomas Messer – 2:4 (43.) Florian Kuhlmann 11m – 3:4 (45.) Dennis Eckert – 4:4 (65.) und 5:4 (79.) Dennis Danker

Schiedsrichter:Ronald Breuer, TuS Garbek, brach das Spiel in der Nachspielzeit ab.

Begründung laut Spielbericht: Spielabbruch nach tätlichen Angriff ( mehrfaches Schubsen) und anschließender Bedrohung mit körperlicher Gewalt durch einen Spieler (Nr. 16 Herr Luedemann von der SG Bornhöved / Schmalensee) gegenüber des Schiedsrichters - laut Sonderberichte.

Gelbe Karten:Max Knaub (41.) – Dennis Eckert (65.) und Dennis Danker (88.) jeweils wegen Unsportlichkeit

Rote Karten: Frederic Lüdemann, Tätlichkeit und Beleidigung, und Sascha Hey, Beleidigung, jeweils in der Nachspielzeit (90.+3)

Spielbericht:

(LR) Kurz vor dem Abpfiff dieser torreichen Begegnung kochten die Emotionen im letzten Pflichtspiel der SG 2 im Jahre 2018 über und Schiedsrichter Roland Breuer brach die Partie nach einem tätlichen Angriff auf seine Person durch einen Frederic Lüdemann von der SG ab. Parallel dazu erhielt auch Sascha Hey noch die Rote Karte.

Es bleibt deshalb abzuwarten, wie die verantwortlichen Gremien des Kreisfußballverbandes Segeberg diesen Vorfall individuell beurteilen und wie die Spielwertung ausfallen wird.  

So sehe ich das:

Auch ohne eine Detailkenntnis der Ereignisse bleibt für mich nur festzustellen, dass körperliche oder verbale Angriffe auf den Schiedsrichter auf den Sportplätzen nichts zu suchen haben, egal wer hier ggf. die Ursache gesetzt haben könnte. Denn „Fair geht vor“ ist nicht nur ein leerer Spruch, sondern sollte auch immer die oberste Maxime für das eigene Handeln sein, selbst wenn sich der Einzelne möglicherweise zu Unrecht behandelt fühlt. Gewalt, weder körperlich und verbal, ist deshalb kein probates Mittel der Konfliktbewältigung, weder auf dem Sportplatz noch irgendwo anders